Die Stadt Solothurn

Hauptstadt des Kantons, geprägt von Geschichte seit der Römerzeit, barocker Architektur und der berühmten Zahl 11.

Geschichte

Solothurn ist die Hauptstadt des Kantons Solothurn und eine Stadt mit aussergewöhnlich langer Geschichte. Ihre Wurzeln reichen bis in die Römerzeit zurück: Um das Jahr 20 n. Chr. gründeten die Römer an einem Aareübergang die Siedlung Salodurum. Im Jahr 1218 wurde Solothurn freie Reichsstadt, 1481 trat sie der Eidgenossenschaft bei.

Barocke Stadt

Das heutige Stadtbild ist stark barock geprägt. Diese Entwicklung hängt eng mit der politischen und wirtschaftlichen Geschichte der Stadt zusammen: Ab den 1530er-Jahren gewann Solothurn durch die Beziehungen zu Frankreich und durch den Solddienst vieler Solothurner Familien an Wohlstand. Bis heute prägen Bauten aus dieser Zeit das Bild der Altstadt.

St. Ursen-Kathedrale und die Zahl 11

Besonders bekannt ist Solothurn für die St. Ursen-Kathedrale, das Wahrzeichen der Stadt. Sie gilt als bedeutendstes schweizerisches Bauwerk des Frühklassizismus und ist eng mit der berühmten Solothurner Zahl 11 verbunden: drei Mal elf Stufen, elf Altäre, ein 66 Meter hoher Turm und elf Glocken. Der heutige Bau entstand von 1762 bis 1773.

Stufen
3 × 11
Altäre
11
Turmhöhe
66 m
Glocken
11

Solothurn heute

Heute verbindet die Stadt historische Altstadt, kulturelles Leben und kompakte Wege mit einer hohen Lebensqualität. Genau diese Mischung aus Geschichte, Architektur und Alltag macht Solothurn zu einem besonderen Ort im Schweizer Mittelland.